Mama, Kind und Lifestyle

31-33. Woche – Stress und Bettruhe

31-33. Woche – Stress und Bettruhe
 
 
Erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich keine Zeit hatte zu bloggen.
Die letzten Wochen haben mich eine Menge Kraft und Energie gekostet und selbst jetzt bin ich schon relativ geschafft.

 

 

 
Am besten fange ich von Anfang an.
 
Mir geht es soweit gut und meiner kleinen Maus auch.
 
Allerdings habe ich bereits die ersten Senkwehen, die mir das Leben grad doch ein wenig schwer machen. Außerdem treten Übungswehen auf, sobald ich aufstehe oder zu lange gehe.
 
Das ist kein angenehmes Gefühl und ich muss oft pausieren und nach Luft schnappen. Mein Mann lacht mich schon aus. ^^
 
Mein Bauch hat sich in den letzten 3 Wochen bereits gesenkt und ich gehe fast davon aus, dass die Kleine früher kommen möchte als geplant.
 
Meine Hebamme meint jedoch, dass Frauen die so früh schon Senkwehen haben, häufig übertragen. Ich hoffe nicht, denn wenn ich das hier noch weitere 8 Wochen aushalten muss, dreh ich durch. ^^
 
Meine Frauenärztin entdeckte, dass ich schon einen Druck nach unten habe und riet mir, kürzer zu treten. Also mich immer hinzulegen, wenn ich mich erschöpft und geschafft fühlte oder eine Wehe mich überrollte.
Gesagt getan und so verbrachte ich die letzten Wochen fast ausschließlich damit zu schlafen und zu ruhen.
Ich weiß auch nicht, woher diese Schläfrigkeit kam, aber sie hielt eine ganze Weile an und ich habe dem auch nachgegeben. (Wer weiß, wann ich wieder so viel Schlaf bekomme)
 
Überraschenderweise bekam ich auch die ersten besseren 3D Bilder vom Gesicht unseres Mädchens.
Wir sind sehr stolz. Mein Mann konnte sich in den ersten Tagen nach den neuen Bildern gar nicht beruhigen und spricht seit dem mehr und mehr mit meinem Bauch. Wahrscheinlich weil er sich nun besser vorstellen kann, dass da wirklich ein Baby drin ist. Und vor allem weiß er nun, wie es aussieht. Männer sind in dieser Hinsicht vielleicht ein wenig anders als wir Frauen.
 
Mein Bauch ist in den letzten Wochen enorm gewachsen und ich frag mich wie groß er noch werden wird. Aus dem Bett aufzustehen ist bereits jetzt ein Kraftakt, der gerne eine bis zwei Minuten dauert.
Essen wird langsam auch zur Qual, da die Kleine mir bereits mit den Füßen in den Magen tritt.
Kurzum, alle Unannehmlichkeiten einer Schwangerschaft kommen jetzt zum Vorschein.
 
Das erste CTG verlief auch unauffällig, auch wenn es ein komisches Gefühl ist da so zu liegen und die Herztöne zu hören. Gelegentlich wird es auch mal ganz laut, wenn die Kleine heftig tritt! Von nun an werden die Untersuchungen beim Frauenarzt/Hebamme alle 2 Wochen stattfinden um zu schauen ob es bereits eine vorzeitige Wehenaktivität gibt.
 
Die letzten Einkäufe sind getätigt und heute packe ich meine Kliniktasche. Alle Formulare zum Thema Elterngeld, Kindergeld, Elternzeit und andere diverse Anmeldeformulare sind bereits vorab ausgefüllt und liegen bereit.
Wenn ich heute die Kliniktasche packe, kann Böhnchen offiziell kommen und ich bin vorbereitet.
 
Die ersten Windeln von Pampers liegen ebenfalls bereit und mein Mann meinte, ich müsste doch das Wickeln einmal am Teddy üben.
Mein Mann hat sehr spät noch eine kleine Schwester bekommen und großgezogen. Er kennt sich bestens aus und hat mir schön über die Schulter geguckt, das ich auch ja alles richtig mache.  😉
Also wurde Teddy gewickelt und sitzt nun mit einer Windel um den Po auf den Wickeltisch und wartet auf die Ankunft von Böhnchen.
 
Der Geburtsvorbereitungskurs war eine gute Sache und ich empfehle jeder Schwangeren einen mitzumachen. 
 
Ich selber habe mich davor gesträubt, weil ich einfach nicht in diese Klischeegruppe wollte, die mit rhythmischen Bewegungen und Klängen Schmerzen verarbeiten.
Das Ganze hatte etwas von Alternativ-Methoden, die leider doch mittlerweile häufig mit einem Augenrollen abgetan werden.
Doch nun muss ich sagen, dass ich mich sicherer auf eine Geburt vorbereitet fühle als vorher. Man wird in so einem Kurs mental auch darauf vorbereitet, dass der weibliche Körper zum gebären gemacht ist, und dies auch ohne PDA etc. machbar ist.
Mir wurde in dieser Hinsicht die Angst genommen und ich konnte mich darauf verlassen, dass mein Körper schon wissen wird, was zu tun ist.
 
Dieser Kurs hat mir auch den Kontakt zu meiner Hebamme erleichtert und jetzt verstehe ich ihren Standpunkt doch um einiges besser, als noch vor ein paar Wochen. Außerdem hat es sich bewahrheitet, dass man viele nette schwangere Frauen kennenlernt und mit seinen Sorgen nicht alleine ist. Wir halten alle noch Kontakt und die erste aus unserer Gruppe hat schon bald ihren Entbindungstermin. (Natürlich bin ich die letzte in der Liste der ET’s, aber das macht nichts.) 😉

 

 
Mein Plan ist nach wie vor eine Wassergeburt oder alternativ den Gebärhocker zu nutzen. Sollte ich jedoch wegen meinem Herzfehler oder Kreislauf einen Kaiserschnitt bekommen, dann muss ich mich damit abfinden. Hauptsache die kleine Maus ist gesund und kommt sicher zur Welt.

 

 
Es ist schon unglaublich, wie schnell die Zeit rum gegangen ist. Eben noch hab ich positiv getestet und nun ist die Kleine schon bald da. Und ich kann es kaum erwarten!
 
Eine Sache die ich schon lange ansprechen wollte war, dass ich keinerlei Fotos auf meiner Seite posten werden. Ich möchte die Privatsphäre meines Kindes wahren. Es werden nur Illustrationen gezeigt und passend zum Thema gepostet.

 

 
Des weiteren endet mein Blog nicht mit der Geburt. Ich möchte weiterhin bloggen und die Zeit nach der Geburt und die Rückbildung des Körpers mit einbeziehen. Denn das Leben geht nach der Geburt doch eigentlich erst richtig los! 🙂

 

 
 
Fakten der 31-33.Woche meiner Schwangerschaft:

 

 

 


Symptome: Sodbrennen, Schwierigkeiten beim Atmen, Senkwehen, Übungswehen und starke Müdigkeit

 

 

 


Schwangerschaftsstreifen: Keine (Pflege mit Weleda -Öl)

 

 

 


Gewicht: 78,0 kg – Vor Schwangerschaft : 65,0 kg (BMI 22,5) Zunahme gesamt: 13kg

 

 

 


Heißhunger: Apfelmus und Bananen

 

 

 



Und unser Böhnchen?:

 

 
Die kleine Maus kann eindeutig hören! Sie hat sich nämlich beim Klingeln des Weckers so erschreckt, dass sie Schluckauf bekam. Auch am nächsten Tag haben wir festgestellt, dass sie den Wecker meinen Mannes überhaupt nicht leiden kann, denn sie hat sich erneut erschreckt. 
Sie ist jetzt bereits etwa 46cm groß und wiegt um die 2200g! 
 

 



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