Mama, Kind und Lifestyle

34.Woche – Senkwehen oder Vorwehen?

34.Woche – Senkwehen oder Vorwehen?
 
 
Die 34.Woche startete entspannt und nach den aufregenden und anstrengenden Wochen war ich endlich mal erleichtert, dass alles seinen gewohnten Gang lief.
Die Kliniktasche war gepackt, die letzten Einkäufe getätigt. Nun konnte Weihnachten kommen ohne sich Sorgen machen zu müssen.
Bis dann wieder diese schönen Senkwehen einsetzten.
 

Viele Frauen merken die Senkwehen auch gar nicht, aber ich habe das Gefühl dank meiner Endometriose mit einem sehr empfindlichen Uterus gesegnet worden zu sein, der jede Kleinigkeit sofort merkt und ans Gehirn weiterleitet. Nach dem Moto:“Achtung! – Es Schmerzt!“
 
Die Senkwehen starteten bereits am Donnerstag und hielten sich in unregelmäßigen Abständen ein paar Stunden. Manchmal verschwanden sie ganz, dann waren sie wieder da.
 
Sorgen machte ich mir keine, da mir die Hebamme riet mich hinzulegen, sollte ich Schmerzen haben. Und da die Schmerzen in unregelmäßigen Abständen kamen, waren es keine echten Geburtswehen.
 
Zur gleichen Zeit begann das lästige Schnarchen. Ja, ich als Frau habe angefangen zu schnarchen! Nicht viel, aber mein Mann hat sich doch gewundert. Und selbst ich bin davon aufgewacht. Gegen Ende einer Schwangerschaft kommt dies gerne Mal vor. Denn nicht nur das Gewebe lockert sich, sondern das Gewicht des Körpers kann in Rückenlage für das spontane Schnarchen auslösen.
 
Leider bekam ich auch wieder eine Migräne, die bei mir hormonell ausgelöst wird. Immer wenn ein Hormonwechsel in meinem Körper geschieht, bekomme ich Migräne.
Ich führe das auf das wachsen und das beginnende arbeiten der Milchdrüsen zurück, die ebenfalls gegen Ende einer Schwangerschaft ihre Arbeit beginnen. (Prolaktin – Milchhormon)
 
Alles hat irgendwie den Anschein, das es nicht mehr lange dauern wird und ich bin wirklich langsam gespannt, wann es wirklich losgeht.
Da ich morgen in die 35.Woche wechseln werde, würde man eine frühe Geburt nun auch nicht mehr aufhalten. Den Mein Baby ist nun soweit entwickelt, dass es nach einer Geburt überleben wird.
Meine Kleine baut nun nur noch Energiereserven auf.
 
Auch mein Mann wird langsam nervös. Er hat auch das Gefühl, das es nicht mehr lange dauern wird. Aber wir hoffen dennoch, das sie es zumindest bis Anfang Januar schafft. Vielleicht irre ich mich auch komplett und die kleine Maus bleibt noch in Überlänge in meinem Bauch. Aber mein Gefühl sagt mir einfach was anderes und bisher hatte ich damit recht.
 
Solange sie kein Silvesterknaller wird, bin ich zufrieden. Denn ich kann mir vorstellen, das ein Geburtstag zum Jahreswechsel gerade für Kinder nicht besonders einfach ist. Generell an Feiertagen Geburtstag zu haben ist nicht leicht. Aber wenn meine Kleine es so haben will, werde ich daran nichts ändern. 🙂
 
Vorbereitung auf die Geburt – Dammmassage & Himbeerblättertee
 
Ab der 34/35 Woche wird die Dammmassage empfohlen. Meine Hebamme sagt gerne auch erst ab der 36.Woche. (Auf manchen Internetseiten wird damit auch früher angefangen) Aber ich fange damit erst in dieser Woche an.
 
Die Dammmassage wird empfohlen um die empfindlichste Stelle, das Gewebe zwischen Vagina und After, zu dehnen. Unter der Geburt kann der Damm reißen oder mittlerweile veraltet, geschnitten werden um Platz für das Köpfchen zu machen.
Es ist nicht garantiert, das bei regelmäßiger Massage der Damm nicht reißen wird. Aber eine Vorsorge, genau wie bei den Massieren des Bauches gegen Schwangerschaftsstreifen. Einen Versuch ist es allemal Wert.
Eine ausführliche Anleitung liegt bei dem Dammmassageöl bei. Wir hatten diese auch im Vorbereitungskurs besprochen und ich muss ganz ehrlich sagen, das ich mir das ein wenig angenehmer vorgestellt hatte.
Bei einer Massage denkt man immer an Entspannung und Genuss. Aber irgendwie empfinde ich die Dammmassage als anstrengend und nervig. Um mit den Bauch erst mal eine bequeme Position hinzubekommen braucht es ein paar Versuche. Im Liegen kommt man schwer an den richtigen Punkt. Im Stehen ist man zu verkrampft. Es sieht also schon ein wenig komisch aus, wenn man da so rumturnt um die bequemste Position zu finden.
Letztendlich komme ich mit einer hockenden Position am besten zurecht und selbst dann empfinde ich die Massage als befremdlich. Aber ich kann drüber lachen. 😀
 
Das Trinken von Himberblätttee wird ab der 36/37.Woche empfohlen um die Beckenmuskulatur zu lockern und den Uterus auf die Geburt vorzubereiten. Er wirkt wehenfördernd. Da ich bereits vor der Schwangerschaft gelegentlich Himbeerblättertee getrunken habe, weiß ich, dass er nicht sonderlich gut schmeckt. Alternativ kann man jedoch Zitrone, Orange oder eine Zimtstange hinzugeben. (Himbeerblättertee wirkt auch Zyklusregulierend und lindert Schmerzen bei der Menstruation)
Beginnen werde ich damit vermutlich erst nach Weihnachten. Je nachdem was meine Hebamme mir rät.
 
 
 
Ein kleines Update zu meiner kranken Stiefschwiegermutter:
 
Es geht langsam bergauf. Auch die Ärzte sind überrascht das sie es doch geschafft hat, dem Tod noch mal von der Schippe zu springen. Aber es liegt ein langer Weg vor ihr und laufen wird sie vermutlich nie wieder können. Trotzdem sind wir froh, das sie noch bei uns ist. Sie macht schon wieder ihre Witze und freut sich auf den Nachwuchs in der Familie. <3
 
 
Fakten der 34.Woche meiner Schwangerschaft:
 
 

 


Symptome: Sodbrennen, Sodbrennen und noch mehr Sodbrennen. Laut einer alten Bauernregel wird Böhnchen also Haare haben. (Wir werden sehen!) Schmerzen im Becken/Hüfte. Migräne wegen Hormonwechsel – allgemeines Unwohlsein. Schnarchen. ^^

 

 
 

 


Schwangerschaftsstreifen: Keine (Pflege mit Weleda -Öl)

 

 
 

 


Gewicht: 78,2 kg – Vor Schwangerschaft : 65,0 kg (BMI 22,5) Zunahme gesamt: 13,2kg

 

 
 

 


Heißhunger: Arme Ritter / Pfannkuchen / Waffeln. 🙂  

 

 
 

 



Und unser Böhnchen?:

 

 
Die Kleine wird immer größer und macht sich immer deutlicher bemerkbar. Manchmal sind die Tritte so fest, das ich vor Schmerzen schon aufschreie. Dabei erschrecke nicht nur ich mich, sondern auch sie. 
Aber es ist schon wirklich fies, aus dem nichts einen Tritt in die Eingeweide zu bekommen. Ich frage mich wie das noch werden soll, wenn sie in den nächsten Wochen größer wird. Hoffentlich hat sie dann nicht mehr so viel Platz zum Boxen und Treten. Jetzt darf sie gerne ruhiger werden. 🙂 
 

 



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