Mama, Kind und Lifestyle

37. Woche – Es kann jederzeit losgehen!

37. Woche – Es kann jederzeit losgehen!
 
Diese Woche stand der Besuch meiner Hebamme auf dem Programm. 
Wie ich zur Weihnachtszeit schon vermutet hatte, bekam ich jetzt die Bestätigung. Die Senkwehen der letzten Wochen hatten ihre Aufgabe getan und Böhnchen ist nun deutlich gesenkt und liegt mit dem Köpfchen fest im Becken. Sie liegt schon sehr tief und es könnte an und für sich jederzeit losgehen.
 
 

 
Aber meine Hebamme wies mich auch darauf hin, das es alles noch nichts zu bedeuten hat, denn selbst jetzt könnte sich die kleine Maus noch 3-4Wochen Zeit lassen.
Meine persönliche Meinung ist, dass sie früher kommen wird.  Da bin ich mir eigentlich schon fast sicher. Aber ich lasse mich gerne überraschen. 🙂
 
Es könnte also gut sein, das dies meine letzten Postings vor dem Großen Tag X sind. Und ich gebe zu, ich bin sehr aufgeregt. Einer natürlichen, spontanen Geburt steht nichts mehr im Wege.
 
Übrigens, bei einem fest im Becken sitzenden Köpfchen wird der Blasensprung sehr unspektakulär ablaufen, da der Kopf einen großen Schwall an Fruchtwasser nicht durchlassen wird.
 
Also ich gehe mal stark davon aus, das ich keine Hollywoodfilmszene mit einem Schwall von Fruchtwasser der vor vielen Leuten zu Boden klatscht, haben werde.
Es ist eher mit einem leichten Tröpfeln zu rechnen. Bemerken werde ich es in jedem Fall.
 
Das Warten auf die Wehen hat also begonnen. 🙂 Ich hoffe allerdings, dass die Kleine sich erst nächste Woche auf den Weg macht.
 
Ein paar unregelmäßige „Wehen“ haben sich bereits seit einer Weile eingestellt. Ich vermute dass dies aber nicht mehr sind, als Vorwehen oder Übungswehen. (ggf. auch Senkwehen) – So langsam merke ich da kaum noch Unterschiede, weil sich der Bauch härtet und es im Becken zieht.
Die Abstände zwischen den „Wehen“ sind wie gesagt sehr unregelmäßig, deswegen gehe ich nicht davon aus, das es sich um aktive Wehen handelt.  Wir warten einfach weiter hin ab. 🙂
 
Das Schlafen ist allerdings nicht mehr sonderlich erholsam. Seit die Kleine tief im Becken sitzt, fühle ich mich stark an das erste Trimester erinnert.
Ich bin müde, alles tut weh und ich muss quasi jede Stunde auf die Toilette weil sie so auf die Blase drückt. Man merkt deutlich, dass es eng wird im Bauch. Egal wie ich mich nachts hinlege, es schmerzt.
 
Ich bin die Königin der Kissen und stopfe mir überall ein Kissen drunter nur um besser liegen zu können.
 
Das ist besonders blöd, wenn man sich grade so hingelegt hat dass es nicht wehtut und dann meldet Böhnchen:“Für MICH ist es aber unbequem!“ Und dann darf ich mich wieder umbetten. ^^
Ganz zu schweigen, dass es eine halbe Ewigkeit dauert bis man sich mit dem riesigen harten Bauch umgedreht hat.
Aber ich sehe das ganze mit Humor. Es ist nicht mehr lange und das schaffe ich auch noch.
 
Einen kleinen Schreck gab es neulich nachts für meinen Mann. Und zwar als ich schreiend aufgewacht bin.
Mein Mann dachte es wäre sonst was los, aber ich hatte bloß einen dieser tollen Wadenkrämpfe die man in der Schwangerschaft bekommen kann. Und was für ein Krampf! Es dauerte fast 20 min bis er sich löste. Noch zwei Tage später hab ich gehumpelt. Seit dem habe ich die Magnesium Zufuhr noch mal deutlich erhöht. Nicht das ich noch Wadenkrämpfe während der Geburt bekomme.
Während ich da so geschrien und gejammert habe, hat sich Böhnchen auch im Bauch mächtig erschreckt.
 
„Was schreit die da Nachts rum wenn ICH schlafen will?“ Natürlich bekam ich den ein oder anderen Protest-Tritt ab. Die arme Kleine, die macht mit Mama auch was mit. ^^
 
Meinen Geburtsplan habe ich am Wochenende ebenfalls geschrieben und zur Sicherheit 3mal ausgedruckt. Dort steht alles drin, was ich mir erhoffe und wünsche. Und vor allem auch, was ich  während der Geburt nicht will. (z.B. Rizinusöl-Kapseln)
Klar kann auch alles anders kommen, aber es gab mir ein wenig Sicherheit dass es dort geschrieben steht und ich nicht während der Geburt Bescheid sagen muss.
 
Auch habe ich mit meinem Mann besprochen, wann ich ihm Bescheid geben soll, falls die Wehen einsetzen.
Wir gehen so vor, dass ich ca. 1 Stunde warten werde um zu prüfen ob sie regelmäßig sind und ob sie stärker werden. Den Badewannen Test werde ich ebenfalls anwenden. (Echte Wehen verstärken sich nach einem Bad, während Übungswehen/Senkwehen/Vorwehen aufhören)
Sollte es sich also um echte Wehen handeln, werde ich bei ihm anrufen und er soll von der Arbeit nach Hause kommen.
Mein inneres Gefühl sagt mir aber, das die Kleine mich eines Nachts mit Wehen wecken wird. 😉
 
Das Letzte womit ich rechne, ist ein Blasensprung. Aber warten wir ab. 🙂
 
 
Fakten der 37.Woche meiner Schwangerschaft:

 

 

 


Symptome: Unregelmäßige „Wehen“ Rückenschmerzen, Beckenschmerzen (fühlt sich an wie ausgeleiert) Schlafprobleme und erhöhter Druck auf die Blase. (Generell Druck nach unten) 

 

 

 


Schwangerschaftsstreifen: Keine (Pflege mit Weleda -Öl) *toitoitoi* *aufHolzklopft*

 

 

 


Gewicht: 80,6 kg – Vor Schwangerschaft : 65,0 kg (BMI 22,5) Zunahme gesamt: 15,1kg

 

 

 


Heißhunger: Es sind mal wieder die bösen Weingummis. ^^

 

 

 



Und unser Böhnchen?:

 

 
Der Kleinen geht’s super! Ich konnte neulich unter der Haut zum ersten Mal ein Bein fühlen. Bzw. den Oberschenkel der sich seitlich rausdrückte. Schon unheimlich da das Beinchen von der eigenen Tochter zu fühlen und zu streicheln.  
Sie liegt im Bauch wie ein kleiner Frosch.
Laut Hebamme hat sie auch die perfekte Position zur Geburt. Der Rücken liegt deutlich nach außen, während ihr Gesicht nach innen zeigt. Das Köpfchen kann ich manchmal beim Sitzen schon recht gut fühlen. 
Jetzt ist der Watschelgang vermutlich auf dem Höhepunkt. 😀 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 



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