Mama, Kind und Lifestyle

Hilfe mein Baby zahnt – Von Sabbermonster bis Motzmaus

Hilfe mein Baby zahnt – Von Sabbermonster bis Motzmaus

Es hat begonnen. Mein Kind zahnt! 

Deutlich im Unterkiefer zu sehen, die ersten beiden Schneidezähne. Und ich werde es vermissen, dieses zanhlose Lächeln was mich jeden Tag angestrahlt hat. 

Böhnchen ist motzig, Böhnchen ist fröhlich und dann wieder motzig. Sie erzählt im singsang ihren Stofftieren von dem Leid des Zahnens.

• Gerötete Bäckchen 
• hektisch auf allem rumkauen (Am liebsten die eigene Hand)
• Sabbern 
• schlechter Schlaf
• Gebrüll 
• Stillen und dann doch wieder die Brust anbrüllen 
• Manchmal Stinke-Windeln 
• Manchmal auch leichtes Fieber

Begonnen hatte es vor ein paar Tagen, als Böhnchen irgendwie unleidig wurde. Dann war der Nachtschlaf sehr unruhig und ich konnte nicht mal das Zimmer verlassen. Böhnchen brauchte Nähe und spürte es sofort, wenn ich auch nur daran dachte, mal kurz aus dem Bett zu krabbeln. 
Beim Stillen steckte sie sich sogar den Daumen in den Mund um das schmerzende Zahnfleisch anzufassen und um drauf rum zu kauen. 
Dann wurden zwei kleine Hügel im Unterkiefer sichtbar und ich wusste was los war.  
(Manchmal ist man sich als Mutter nicht sicher, ob es Zähne sind oder ein Wachstumsschub. Oder einfach nur ein schlechter Tag.)

Was nun? Wie lange hält sowas an? Welcher Zahn kommt zuerst? 

Tun kann man nicht viel, denn die Zähne müssen ja kommen. Aber man kann es dem kleinen Sabbermonster leichter machen. 
Ein Beißring aus dem Kühlfach, Zahnungskügelchen oder bei ganz harten Fällen ein Zäpfchen. (Alles Homöophatisch)Hauptsache das Baby ist bei Mami, dort fühlt es sich trotz des Zahnens noch immer am sichersten aufgehoben. 

Teilweise hält das Zahnen mehrere Tage an, wie bei uns. Bei anderen wiederum ist gar nichts zu merken und plötzlich wird Mama beim stillen gebissen. 

Auch die Reihenfolge des Zahnens lässt sich nicht bestimmen. Generell sin die unteren beiden Schneidezähne die Ersten. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Manche Babys kommen sogar mit einem sogenannten „Hexenzahn“ zur Welt. 

Sobald die Zähne jedoch da sind, ist es wichtig an die Zahnpflege zu denken. Mit einem Fingerling oder einer Mini-Zahnbürste in extra weich werden die Zähne geputzt. Je eher man die Lütten daran gewöhnt umso besser. Und wir werden das einfach in unsere Rituale einbinden. 

Ich gebe zu ein wenig genieße ich fast das Zahnen. Böhnchen ist sehr nähe-bedürftig und möchte nur noch auf meiner Brust schlafen und schmusen. Das hatten wir nicht mehr, seit dem sie ganz, ganz klein war. Ich genieße es, dass sie mich so sehr braucht. 🙂  

 



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