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Das Haarexperiment – 1 Jahr danach – Fazit

Das Haarexperiment – 1 Jahr danach – Fazit

Bonjour à tous!

Das Haarexperiment mit Haarseife und Wildsschweinborstenbürste ist jetzt ein Jahr her. Naja, fast.
Letztes Jahr am 18. Juli habe ich mein erstes Posting dazu geschrieben.
Ich habe meine Haare mit Haarseife gewaschen und mit der Bürstenbürste gekämmt statt jeden Tag gewaschen. Ziel war eine Länge von 60 cm zu erreichen und meine Haare weniger zu waschen. (Hier nachlesen)

 

Waschen, Fönen, Stylen nimmt bei langem Haar viel Zeit in Anspruch die ich eigentlich lieber anderweitig verwenden möchte.
Die Wildsau (Bürste) tut das, was unsere Haare eigentlich benötigen. Sie verteilt das Sebum (das Fett) in die Längen der Haare. Dorthin, wo es trocken ist. Völlig logisch, eigentlich.
Würden wir das heutzutage nicht super eklig finden mit einem völlig fettigen Ansatz rumzulaufen.
ABER, nach einer Weile geht es tatsächlich.
Kommen wir zum Ergebnis nach einem Jahr Wildsau: 
Hier das Profil meiner Haare vor einem Jahr & heute
Farbe: Braun  – Braun
Länge: 44 cm – 61cm
Kopfhaut: Sehr schnell fettig, juckt oft – Nach 3-4 Tagen fettig und nicht mehr hübsch 
Spitzen: Trocken – Nicht mehr ganz so trocken, aber definitiv noch nicht geschmeidig 
Pflege: Jeden Tag Haare waschen Shampoo+Condi, fönen und Dutt – Alle 3-4 Tage Haare waschen, morgens und abends einmal Bürsten ggf mal Trockenshampoo von Batiste wenn gar nichts mehr geht und ich aber keine Zeit & Lust habe.  Gelegentlich Teebaumöl Kur für die Kopfhaut. 

Wie ihr auf dem Bild sehen könnt sind meine Haare schon über die Wunschlänge hinaus und jetzt bin ich schon bei 61 cm. Zweimal habe ich meine Haare gekürzt um die ausgefransten Spitzen gerade zu schneiden.
Ich bin wirklich überrascht, dass mein Haar so lang geworden ist. Nach nicht mal ganz einem Jahr!

Die Pflege mit der Bürste ist wirklich Gewohnheitssache – Man sieht danach schon recht lustig aus. Aber durchaus machbar. Klar hatte ich auch mal ein paar Tage oder mal ne Woche, wo ich mal nicht so intensiv gebürstet habe. Oder mal ein anderes Shampoo ausprobiert habe.

Im Grunde sind die Haare bei jedem so unterschiedlich wie wir Menschen selbst.

Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass meine Haare während der Stillzeit viel kräftiger waren. Und als dann mein Zyklus wieder einsetzte, änderte sich auch mein Haar wieder.

Es hat also definitiv auch was mit den Hormonen zu tun.

Jetzt sind meine Spitzen nicht mehr so stark wie in der Stillzeit, sie brechen viel leichter. Und wenn meine Periode im Anmarsch ist, sind meine Haare viel schneller fettiger als sonst. (Noch mehr positive Eigenschaften der Menstruation – neben den Krämpfen und den Fressanfällen – jetzt sieht man auch noch blöd aus. 😀 )

Im Grunde kann ich euch kein Patentrezept geben, dass besagt: SO GEHT’S!

Denn jede Kopfhaut ist anders. Jedes Haar ist anders.

Für mich funktioniert es, meine Haare nur alle 3-4 Tage zu waschen. Regelmäßig zu Bürsten und vielleicht mal eine Teebaumölkur für die Kopfhaut zu verwenden.

Die Haarseife nutze ich immer noch, da sie keine Silikone enthält. Außerdem hält eine Seife fast schon ewig. Ich habe jetzt die 3 Seife innerhalb von einem Jahr im Gebrauch.

Meine Naturwelle kommt ganz, ganz langsam auch zum Vorschein. Leider immer an den kleinen Babyhaaren ums Gesicht. Das heißt ich habe manchmal einen richtigen Löckchenkranz während der Rest schwer und fast glatt fällt.
Aber dann mach ich einen Dutt und gut ist.

Ich hoffe euch hat diese Serie Spaß gemacht! Lasst mich wissen wenn ihr ein Update möchtet. Auf Instagram bin ich am ehesten zu erreichen. 😉



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