Mama, Kind und Lifestyle

Laufen und Fallen – Bis einer heult -> Mama natürlich

Laufen und Fallen – Bis einer heult -> Mama natürlich

Laufen und Fallen – Bis einer heult -> Mama natürlich

 

Böhnchen hat relativ schnell und  vor allem früh Laufen gelernt. Mit 10 Monaten machte sie die ersten Schritte und heute mit 16 Monaten kann sie rennen, stampfen und sich im Kreis drehen.
Als Mutter beginnt nun die Zeit des „Luft scharf einziehen, in Schockstaare fallen“ und sich dann wieder beruhigen. Oder eben einmal in Tränen ausbrechen.

Ja ja, die Kleinen Laufen. Rabiat und ohne Rücksicht. Sie stürzen in Regale, gegen die Heizung, vom Sofa und mit Papas Schuhen in der Hand. Da bleibt einem als Mutter zurecht das Herz gerne mal stehen.

Als Böhnchen das erste mal Schlimm stürzte, hatte sie eine aufgeplatzte Lippe. Blut überall. Zwei Tage später bewies sie, dass sie  Mama’s „Tüffel“ Talent hatte und fiel prompt auf die gleiche Stelle. Diesmal meinte sie eine Rolle vom Bobbycar machen zu müssen. Wieder Lippe auf  geplatzt und mich voll geblutet. Die Lippe kann bluten, dass kann man gar nicht glauben.
Nach 10 min war alles wieder ok, nur sah sie mit ihren ohnehin schon vollen Lippen jetzt aus als hätte sie eine sehr schlechte Schönheits OP hinter sich.  Eine geschwollene Oberlippe. Sie lachte wieder und spielte weiter. Und Ich? Ich hab geheult und gezittert wie ein Schlosshund. Der Schreck mit dem Blut, die Angst das sie sich vielleicht einen Zahn abgebrochen hat.. (Ich Sensibelchen musste erst einmal heulen.)

Diese Momente kommen immer wieder wenn meine Kleine sich „übernimmt“.
Einfach mal vom Sofa rennen? Wird gemacht. Mit vollem Schwung.
Auf eine Tischkante zulaufen und direkt davor fallen? Auch schon passiert mit dem Gesicht haarscharf an der Kante vorbei. (Hier bin ich tausend Tode gestorben!)
Mit dem Gesicht in den Heizkörper gefallen? Auch schon passiert. Zum Glück hat sie den Heizkörper nur mit der Nase angetippt und ist vorher gefallen. Wieder haarscharf.

Ja kann ich denn nicht aufpassen? Ich mache nichts anderes. Ich renne hinterher und versuche zu verhindern und schwupp schon ist es passiert.
Man kann manchmal gar nicht so schnell reagieren wie die Kleinen fallen. Und mir bleibt jedesmal das Herz stehen vor Schreck. Danach muss ich meine Kleine ganz fest an mich drücken und mich erst mal beruhigen während mein Kind mich anguckt als wäre ich vom anderen Stern.
„Ist doch nix passiert Mama!“ „Stell dich mal nicht so an!“ scheint sie sagen zu wollen. Wer braucht hier Bemutterung und Trost?

Diese Stürze sehen immer schlimm aus. Sind es aber meistens nicht. Und wenn ich dran denke wie oft ich als Kind gefallen bin…
Aber trotzdem ist es aus der Perspektive der Mutter doch was anderes. Für jeden Sturz, für jeden blauen Fleck fühlt man sich verantwortlich.
Das es in diesem Alter normal ist, daran muss ich mich erst gewöhnen. Denn die Kleinen lernen ja nur aus Erfahrung. Was nicht heißt, dass man sie ganz unbeaufsichtigt lassen soll. Aber irgendwann fallen sie mal vom Sofa. Oder sie rutschen mal aus.

Aber ich würde lügen wenn ich nicht gut Lust hätte entweder meine Wohnung komplett zu poltstern oder das Kind un einen Watteanzug zu stecken. Für die ruhigen 5 Minuten fürs Herz.

Es ist immer wieder schwer nach einem Sturz vertrauen in das Kind zu fassen und zu denken:“ Die weiß schon was sie macht.“ (Vor allem jetzt wo sie sich so lange im Kreis dreht bis ihr schwindelig ist und sie dann los läuft – am besten noch in Richtung Tisch oder ähnliches.)

Ich würde sagen „Willkommen im Zeitalter des Kleinkindes!“ Und „Oh mein Gott war es noch einfach als die kleine nur auf dem Rücken liegen konnte.“

 

 



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