Mama, Kind und Lifestyle

Trotzphase – 17 Monate – Baby

Trotzphase – 17 Monate – Baby

Trotzphase – 17 Monate – Baby

Zeit für ein Böhnchen Update!

Meine Kleine Maus ist 17 Monate alt und voll in der ersten Trotzphase.
Es fing ganz plötzlich an, das Böhnchen vor Wut ihre Sachen umher schleuderte, ihren Schnulli und Lieblingsstofftier wütend weg geworfen wurden und sie anfing böse zu gucken.

Trotzphase ist ein Zeichen von Reife heißt es. Das hilft der Mama im ersten Moment wenig wenn das Kleinkind sich wütend an den eigenen Haaren zieht oder im Geschäft einen Sitzstreik hinlegt.

Böhnchen hat Temperament das wusste ich schon früh. Böhnchen wollte schon früh alles auf einmal und ist zurecht total frustriert, wenn es einfach noch nicht gelingt.

Ich habe mich vor dem Tag der ersten Trotzphasen gefürchtet. Vielleicht weil es einem als Mutter peinlich ist, wie sich das Kind plötzlich aufführt.

Fakt ist, die Kleinen tun es nicht, um uns zu ärgern. Sie entdecken jetzt:“ Ich bin ich und du bist du! Und ich habe einen eigenen Willen!“
Das ist eigentlich was ganz großartiges! Das Kind wird selbstständig und entwickelt den eigenen Charakter!

Wenn da nur nicht die Wut wäre.

Generell bin ich für eine gelassene Erziehung. Mein Kind wird nicht geschimpft wenn es einen Wutanfall hat. Ich setz mich dazu, und biete ihr ihren Schnulli wieder an, nachdem sie ihr z.B. weggeworfen hat.
Meist ist Böhnchen über ihre Wut entsetzt und kommt auf mich zu gelaufen. Weinend und „Mama!“ rufend. Als ob sie selber gar nicht weiß, was sie da angerichtet hat.
Vermutlich ist sie über ihre eigene Kraft völlig erschrocken.
Ich bin da, wenn sie Trost braucht.

Anders ist es natürlich, wenn sie mir vor Wut an den Haaren zieht. Da sage ich laut „Aua, das tut weh!“ und setze sie ab. Meist ist sie dann auch errschrocken und braucht wieder ihre Mama. Und sie macht anschließend „Ei“ bei den Haaren.
Ich gebe ihr keine langen Reden wenn sie etwas tut, was sie nicht soll. Ich mache es kurz und knapp.
Als ich Kind war, habe ich bei so einer Stimmung eh nie lange zuhören können. Deswegen halte ich mich kurz.

Es ist nicht immer leicht, ernst zu bleiben, wenn so ein kleiner Zwerg wütend stampft. Es sieht ja auch niedlich aus. Trotzdem lache ich nicht, sondern nehme sie diesbezüglich ernst. Es lacht mich ja auch keiner aus, wenn ich wütend oder frustriert bin.

Ganz nach dem Motto:“Die Wut muss raus!“ haben wir im Musikkurs Lieder zum Thema Gefühle gesungen.

„Wenn du wütend bist dann stampfe mit dem Fuß! Wenn du wütend bist dann stampfe mit dem Fuß! Zeig mir wenn du bei mir bist, wie dir so zumute ist, wenn du wütend bist dann stampfe mit dem Fuß!“

Jetzt, wenn Böhnchen wütend ist, stampft sie mit dem Fuß. Im Lied tauchen natürlich auch noch andere Gefühle auf, aber die Wut ist grad bei uns aktuell.

Nach den ersten 3 Wochen dieser Trotzphase hat Böhnchen wieder unfassbare Fortschritte gemacht. Sie tanzt, sie dreht sich im Kreis, die versteht jedes Wort, sie ist eine wahre Putze im Haushalt und sie zeigt wo sie sich weh getan hat. Sie kocht in ihrer Spielküche und lässt auch ihre Puppe zur Musik Tanzen.
Aber am schönsten ist das rufende „MAMA!“ wenn irgendwas ist! (Ja ich sage das jetzt, ich weiß irgendwann kommt der Punkt wo man vom MAMA genervt sein wird.)

 

 



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