Mama, Kind und Lifestyle

Verflixt noch eins! Life

Verflixt noch eins! Life

Verflixt noch eins! Life 

Bonjours á tous!

Ja, heute ist wieder so ein Tag. Der Tag an dem man als Mutter sagt:“ Mir reicht’s! Ich kündige!“ Geht nur leider nicht, denn man ist ja nunmal die Mutti! Und ohne Mutti geht gar nichts.

Wir alle haben mehr oder weniger mal Tage an denen alles schief geht. Vollkommen normal und vollkommen unnötig. Wenn dann noch Sprüche kommen wie:“ Jetzt reiß dich mal zusammen!“ oder „Stell dich nicht so an!“ möchte man innerlich um sich schlagen, weil man: „So müde ist!“ „Denn gleichen Dreck zum 100 mal aufgeräumt hat.“ „Man aussieht wie eine Vogelscheuche!“ „Und das Essen missraten ist.“

Es gibt tausend Gründe warum wir uns das Leben an so einem Tag gerne noch schwerer machen als es ist. An solchen Tagen kann man nicht einfach sagen:“Was solls, dann eben nicht.“

Man zerfließt in Selbstmitleid weil alles doof ist. Der Alltag langweilig, das Kind anstrengend und die Wohnung ein Schlachtfeld, genau wie das Nervenköstum der Mama.

Jeder hat das schon hinter sich und man wartet darauf dass der Tag dann einfach zu Ende geht. Was mir aber geholfen hat, den Tag nicht gleich gedanklich abzuschließen ist folgende Strategie:

  1. Aufräumen!
    Bewegung und los! Mach was, irgendwas! Schmeiss ein Hörspiel oder Musik an und räume auf. Dann hilft das Kind eben mit. Und neue Sachen raus kramen und durch sortieren finden die meisten Kinder toll!
    Am Ende ist das Chaos ein wenig besiegt worden und man fühlt sich besser. Weil man sieht, was man geschafft hat. Sehr beruhigend!
  2. Kinderwagen raus und ab gehts!
    Ein langer Spaziergang, ein Ausflug oder nur mal Schaufenster gucken gehen. Hauptsache raus aus den tristen 4 Wänden! Auch wenn es Überwindung kostet, nach einem Ausflug fühlt man sich gleich viel besser!
  3. Ein Moment für Mama
    Wenn es nur der Kaffee ist oder der Tee. Ein Moment sollte der Mama gehören. Auch wenn der Moment vermutlich sehr kurz ist, er reicht um kurz Kraft zu tanken und nochmal alles zu geben.
    Z.B Böhnchen und ich essen nachmittags zusammen einen (Kinderfreundlichen) Muffin. Ich dazu meinen Espresso. Dauert 10-15 Minuten aber gibt mir noch mal Energie für die Letzten Stunden bis der Papa heim kommt.
  4. Tanzen
    Oh einfach mal wieder wie ein Teenager rumhüpfen. Das tut der Seele gut und das Kleinkind wird nicht schlecht gucken! Böhnchen macht zur Zeit sogar schon mit und freut sich wenn ihr Lieblingslied kommt.
  5. Schokolade
    Wer nicht gerade auf Diät ist, kann an einem solchen Tag auch mal zum Schokoriegel greifen. Als Mama hat man sich den auch mal verdient!
  6. Treffen mit anderen Mamas 
    In vielen Orten gibt es Krabbelgruppen oder Kurse. Auch welche wo man Spontan mitmachen kann. Einfach mal in internet recherchieren und hingehen. Wenn man sich mit Muttis unterhält, die das Gleiche durchmachen, fühlt man sich viel weniger leidend.
  7. Der gute Spielplatz
    Keine Lust auf Dauerschaukeln oder Sandkasten? Ich habe immer ein paar Spielsachen für draußen dabei. Luftblasenschwert, Kreide, Ball oder ein Poi/Tanzband. Da gucken die Kleinen nicht schlecht! Außerdem kommt man auch auf dem Spielplatz mit anderen Eltern in Kontakt. Ganz ohne Kurs oder Aufwand. 🙂
  8. Fingerfarbe und Buntstifte
    Es ist mit ein wenig Anstregung verbunden, aber es macht Spaß den kleinen beim ausprobieren zuzusehen. Anstrengend deswegen, weil die Kleinen danach meist ein Bad brauchen.. und Mama vermutlich auch.

 

 



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