Mama, Kind und Lifestyle

Das Mächen aus Versailles – Anekdote aus der Schwangerschaft

Das Mächen aus Versailles – Anekdote aus der Schwangerschaft

Das Mächen aus Versailles – Anekdote aus der Schwangerschaft

Bonjour à tous!

Heute möchte ich euch eine wahre Geschichte aus meiner Schwangerschaft erzählen, die mir derzeit immer wieder in den Sinn kommt.

Noch bevor ich von Böhnchens Existenz wusste, waren wir (Mein Mann und ich) auf einer kleinen „Weltreise“ unterwegs.
Von Hamburg nach Calais Frankreich, rüber nach Dover England und anschließend nach Versailles und Paris.

Magisch war ich schon immer von Versailles angezogen. Eigentlich seit ich denken kann. Ich weiß auch nicht mehr warum. Aber es war mein Lebensziel, einmal Versailles zu sehen.
Wie der Zufall es so wollte, war ich zu diesem Zeitpunkt schon schwanger, wusste es aber noch nicht. Böhnchen hat sich irgendwo zwischen Dover und Versailles bei mir eingenistet und es sich gemütlich gemacht.
Daher nenne ich Böhnchen auch gerne „mein französisches Souvenier“.
Einen Namen habe ich nie veröffentlicht aber wie ich schon sagte, trägt sie einen englisch-französischen Namen als Erinnerung an dieses magische Erlebnis.

Als wir also das wundervolle Château Versailles besuchten war ich im siebten Himmel. Immer habe ich geglabut, es müsste etwas passieren, wenn ich da wäre. Irgendwas besonderes, aber es geschah nichts.
Als wir  zu Fuß auf dem Rückweg zum Hotel waren und den Boulevard du Roi entlag gingen, öffnete sich ein Fenster.
Ein kleines Mädchen, etwa 3 oder 4 Jahre alt, blickte hinaus und sah mich direkt an.
Sie winkte und ihre dunklen Augen strahlten. Ich war völlig perplex, winkte aber zurück. Das Mädchen hatte dunkle Haare und viele Locken. Einfach sehr niedlich.
Und ich dachte:“ Mensch, vielleicht habe ich auch eines Tages so ein Glück und bekomme doch noch ein Kind.“

Jetzt, gerade jetzt in diesem Moment, liegt Böhnchen vor mir und schläft. Und sie sieht dem Mädchen aus Frankreich, welches mir zugewinkt hat erschreckend ähnlich.
Dunkle Haare, Ringelöckchen und große dunkle Augen die jetzt vor sich hin schlummern.

Ich denke immer wieder, was für ein unheimlicher Zufall dass doch alles war. Und ich bin mir sicher, dass es eigentlich nichts besonderes war. Aber für mich persönlich kommt es mir immer noch magisch vor.

 



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: Content is protected !!