Mama, Kind und Lifestyle

20.Woche – Halbzeit 

20.Woche – Halbzeit 

20.Woche – Halbzeit

2. Schwangerschaft – Erschöpfung pur

Die 20.Woche begann eigentlich ganz gut. Aber je größer die kleine Bauchmaus wurde (und sie hat diese Woche geschoben!) desto schwieriger wurde es für mich. Und nicht nur wegen meines Herzfehlers.

Ich betreue meine Kleine ja noch ohne Kita oder Tagesmutter. Und das soll auch so bleiben. Aber es ist definitiv eine Herausforderung  und es wird auch nicht leichter, je weiter ich in der Schwangerschaft voranschreite.

Meine Kleine machte mir das Leben grade noch etwas schwerer. (Im wahrsten Sinne des Wortes) Denn sie klammerte und wollte nur auf den Arm. Papa fand sie doof und wenn ich sie nicht mehr tragen konnte, wurde gebrüllt und gebockt. Volle Ladung Trotzphase. Meine arme Kleine.

Mich brachte es diese Woche zum ersten Mal richtig ans Limit. In dieser Phase Hören die Kinder leider so gar nicht und als meine Kleine dann auf die Straße lief und ein Auto kam, war ich völlig am Ende. Ich hatte aufgepasst und das Auto kommen gesehen. Aber mein Kind musste ja plötzlich eine Blume aufsammeln und rannte einfach los. Ich wie eine Wilde hinterher und am Arm gegriffen und sie noch gebremst. Klar war das Auto noch mind. 3m entfernt, aber die Pumpe geht einem ja doch. Und der Fahrer hatte sie auch gesehen und schon gebremst. Also eigentlich alles harmlos. Aber trotzdem war ich völlig fertig. Ich hatte mein Kind schon unter den Rädern gesehen.

Prompt bekam ich Unterleibsschmerzen und zuhause mit der Kleinen angekommen, war ich erst einmal am Heulen. Meine Kleine brüllte natürlich mit. Ist ja auch ungewöhnlich dass die sonst so fröhliche Mama mal weint. Gehört aber auch zum Leben dazu.

Und so saßen wir da beide wie ein Häufchen Elend und heulten um die Wette.

Ich hatte mir schon gedacht, dass meine Kleine nach mir schlägt. Ich war als Kind auch nicht ohne gewesen. (Ich bin mit dem Dreirad einfach abgehauen und auf der Hauptstrasse zu meiner Oma gefahren – Ich wollte halt Oma sehen.)

Es klingt witzig bis man dann selber Mama ist. Dann verwandelt sich eine lustige Anekdote in ein Horrorszenario.

Aber alles gut. Es ist nichts passiert. Muss ich mir immer wieder sagen. (Trotzdem wird mich das bestimmt noch in den Träumen verfolgen)

„Baby, hör zu – ich hoffe du schlägst mehr nach Papa, der war nämlich artig und nicht so eine Flitzpiepe wie Mama!“

Des weiteren geht es morgen zum großen Ultraschall. Das 2. große Screening steht an. Diesmal bin ich aber alleine beim Arzt, da es eine lange Untersuchung wird und meine Kleine das schlecht aushält. Sie wird dann also mit Papa den Spielplatz unsicher machen.

In erster Linie hoffe ich dass alles in Ordnung ist. Hoffentlich ist es dann immer noch ein Mädchen und ich kann mich endlich trauen auch mal was zum Anziehen für die kleine Maus zu kaufen.

Mein Bauch ist derweil explodiert! Es war wie von einer Woche auf die nächste. PENG hatte ich den vollen Babybauch! Unübersehbar. Nun beginnt auch die Zeit des unbequemen Schlafens, der Wadenkrämpfe, des schweren Aufstehens und.. der Tritte in den Magen und Darm.

Da ich wieder eine Vorderwandplazenta habe, fühlen sich die Tritte eher dumpf an. Ich kenne das schon von meinem Wintermädchen. Das einzige was unangenehm ist, wenn der Tritt nach innen in den Darm geht. Ungedämpft. Das fühlt sich nämlich dann so an, als ob man plötzlich eine Darmgrippe bekommt und lieber schnell das Klo aufsucht. Aber jedesmal ein Fehlalarm. ^^Was Frauen nicht alles „erleiden“ jetzt fehlt nur noch die Inkontinenz und ich bin rundum versorgt. 😀

 

Fakten der 20. Woche meiner Schwangerschaft: 

 Symptome: Herzfehler wie eh und je – einfach schnell außer Atem und schwindelig – Starke Erschöpfung

Schwangerschaftsstreifen: Keine – Pflege mit Weleda -Öl ab der 8.Woche

Gewicht: 68,0 kg – Vor Schwangerschaft 61,0 :  Zunahme gesamt: 7,0kg

Heißhunger: Gurkensalat

Und unser Baby?: Schon Halbzeit – Ich kann es nicht fassen. Morgen seh ich dich beim großen Ultraschall wieder! Ich bin so gespannt!



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