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Meal Planning – Sparen, Tipps & Tricks

Meal Planning – Sparen, Tipps & Tricks

Meal Planning – Sparen, Tipps & Tricks

Sparen mit Meal Planning – Ich habe es probiert und hier ist mein Fazit

Seit einer Weile habe ich kaum noch Rezepte veröffentlicht. Das liegt mitunter daran, dass ich einen Mealplan aufgestellt habe und der noch in der Testphase ist.

Mit dem Geld zu Haushalten ist nicht nur wichtig, sondern jetzt wo bald ein zweites Baby den Haushalt komplett auf den Kopf stellt, möchte ich nicht jeden Tag überlegen müssen, was wir denn nun Essen. (Und dann dafür täglich einkaufen gehen..)

Jedenfalls habe ich die gesamte Woche über mit einem Budget gearbeitet und ich bin mit etwa 50€ pro Woche für einen 3 Personen Haushalt ausgekommen. Es geht bestimmt auch noch besser, aber das war meine erste Woche. Ich bin schon stolz, denn unsere Ersparnis war dadurch doch größer als erwartet.

In der Zeit, als wir uns noch keine „Gedanken“ um unser Essen machen mussten, landete überflüssiges oft im Müll. Totale Verschwendung. Das hat mich schon immer gestört. Es musste also etwas geändert werden.

Ich habe mir sehr viel angelesen und dann angefangen zu planen. Ich wollte so vorgehen, dass ich Reste vom Vortag möglichst verbrauche oder gleich weiter verplane. Und dass ich mit einem Einkauf die Woche auskomme ohne noch einmal was zu holen.

Meal Planning - Sparen, Tipps & Tricks

Das war ganz schön Kopfarbeit, hat sich aber sehr gelohnt, denn die ganze Woche über wusste ich was es zu essen gibt und das ich nichts verschwendet habe.

Z.B Ich hatte einen Sack Kartoffeln der umbedingt noch weg musste. Also habe ich alle Kartoffeln geschält und an einem Tag gekocht. Die frische Hälfte wurde am gleichen Tag noch zu Kartoffelpüree verarbeitet. Der Rest gekochter Kartoffeln waren für den nächsten Tag als Bratkartoffeln eingeplant.

Ähnlich ging ich mit Reis vor. Ich kochte einen großen Topf Reis. Frisch gab es dazu Soße, Gemüse und Fleisch. Am nächsten Tag wurde es dann mit Gemüse angebratener Reis und Salat.

Ähnlich plante ich z.B Fleisch. Eine 500g Packung frischer Bratwurst haben wie NIE an einem Tag essen können. mind. 2 Bratwürste blieben liegen und kamen dann in den Müll. Also plante ich für die eine Packung eben einmal Bratwurst und Bratwurstbällchen mit Tomatensoße für den Folgetag.  (Wobei ich das Fleisch aus der Hülle gequetscht habe – ein Trick den meine Oma schon anwandte)

Eine 500g Packung Fleisch ist meist zu groß für uns alle. Daher halbierte ich die Packung, schnitt das Fleisch zurecht und fror es maximal für die eine Woche ein. Das war dann schon vorbereitet und brauchte nur noch auftauen und in die Pfanne.

Ich ging also Tag für Tag vor. Ich nahm mir ein paar beliebte Rezepte, ein paar neue Rezepte und begann die Planung am Wochenende. Dabei behielt ich im Auge, welche „Reste“ vermutlich blieben. z.B eine halbe Dose Mais etc und wie ich die am nächsten Tag verbrauchen könnte. So hangelte ich mich von Rezept zu Rezept, von Tag zu Tag.

Ich machte dann eine Einkaufsliste, prüfte, was ich noch auf Vorrat hatte und ging dann an einem Tag für die Woche einkaufen. Und dann war ich fertig. Der Plan hing am Kühlschrank und lieferte mit immer wieder Informationen was ich geplant hatte.

Ich gebe zu, anfangs macht man sich Gedanken um Haltbarkeit, plötzlicher Lust auf anderes Essen etc. Aber es geht tatsächlich einfacher als gedacht. Ich habe mich z.B auf Mittwoch gefreut, weil es da MEIN Lieblingsessen gibt.

Da hat mich dann auch nicht gestört, dass wir am Tag davor das Lieblingsessen meines Mannes hatten. Oder das meiner Tochter.

Beim Planen achte ich natürlich darauf, dass ich möglichst frisches Essen auf den Tisch bringe. Daher ist immer Gemüse (Frisch oder TK)  oder zumindest ein Salat dabei. Wir arbeiten zwar mit einem Budget, aber das heißt nicht, das man verzichten muss. Gesund muss es immer sein.

Ein anderer Teil des Sparens ist natürlich auch das „Selbermachen“ dabei muss man sich aber ausrechnen, ob es sich überhaupt lohnt. Ich koche z.B total gerne Marmelade. Und da grade Erdbeeren Saison haben und somit günstig sind, habe ich 8 Gläser Marmelade für umgerechnet 3€ gekocht. Auf Vorrat versteht sich.

Heute fiel mir auf, dass wir die Bananen nicht geschafft hatten. Und keiner von uns isst gerne sehr reife Bananen. Schlussendlich habe ich ein Bananenbrot mit wenig Aufwand gebacken. Eingelegte Pflaumen waren auch noch da, also kamen sie auch in den Teig. So habe ich ohne Probleme ein süßes Frühstücksbrot für die ganze Woche.

Ich finde schon, dass sich Mega Planning lohnt, wenn man sparen will. Oder wenn dieses lästige Fragen aufhören soll: „Was essen wir heute?“ Klar kann man auch mal ein Gericht austauschen gegen ein spontanen Besuch im Restaurant. Platz zum schieben bietet sich eigentlich immer.

Wenn Interesse besteht, poste ich gerne meine Meal Planning Liste und den Einkauf für die Woche sowie Rezepte. Aber wie gesagt, noch bin ich in der Testphase. Aber diese Woche ging so einfach und ohne Probleme, dass ich davon sehr angetan bin.

Somit habe ich tagsüber auch mehr Zeit für meine Kleine und hänge nicht nur in der Küche rum. (Obwohl sie beim kochen wirklich gerne hilft)

Wer sich damit auch einmal beschäftigen möchte, dem kann ich es empfehlen sich da einmal rein zu vertiefen



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